Traglast von Münzen

Alles rund um die Regeln der 2. Edition des WFRSP
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Traglast von Münzen

Beitragvon Nörgelnöcker » Mittwoch 27. September 2017, 20:07

Moin Leute,

hallo erstmal an alle. Ich freu mich ein gutes WHFRPG-Forum entdeckt zu haben.
Ich bin auf der Suche nach den Werten für Traglast von Goldkronen, Schilling und Groschen. Weiß jemand, wo diese zu finden sind bzw. hat jemand eine gute Hausregel?

Danke und viele Grüße!
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Alandor
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon Alandor » Mittwoch 27. September 2017, 21:20

Willkommen im Forum.

Im Grundregelwerk der 2ten Edition gibt es alternative Regel für die Traglast. (S. 113)
Hierbei entsprechen 50 Münzen einer Traglast von 5 Punkten.
Ein Charakter mit z.B. Stärke 45% hat einen Traglastwert von 450 Punkten.



AL
Kane der Verfluchte hat geschrieben:Ich töte andere Wesen.
Dazu wurde ich erschaffen.
Ich bin ziemlich gut darin.
Nörgelnöcker
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon Nörgelnöcker » Mittwoch 27. September 2017, 21:24

Oh, das habe ich überlesen ;-)

Vielen Dank für die prompte Antwort!

Liebe Grüße
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Björn
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon Björn » Donnerstag 28. September 2017, 08:41

Hallo Nörgelnöcker und willkommen im Forum ;)

Für Geld bzw. Gold, habe ich auch gerne mal "Wertbriefe" eingeführt, welche man in Banken (Zwerge) des gesamten Landes eben gegen Hartgeld eintauschen konnte. Diese Wertbriefe waren durch diverse Sicherheitsmaßnahmen geschützt und es waren überwiegend Zwerge, die diese Wertbriefe in einem speziellen Verfahren herstellen und entschlüsseln konnten. So bekam jeder Kunde ein Passwort, welches vom Hersteller des Briefs auf diesen geschrieben wurde. Natürlich in speziell dafür erfundenen Zeichen. :D

Hatten meine Spieler also so einen Brief mit 35 Karls als Wert, konnten sie diesen in jeder größeren Stadt einlösen. Dann haben sie sich 20 Karls geben lassen und einen neuen Wertbrief mit 14 Karls Gegenwert bekommen (1 Karl wurde als Bearbeitungsgebühr fällig). Das hatte zwei gute Gründe: 1. Bei einem Überfall bzw. Raub konnte der Dieb mit dem Brief nichts anfangen, da er das Kennwort nicht kannte und 2. musste man sich nicht mit Hunderten von Münzen abplagen. Der Nachteil: In ländlichen Gebieten kannte man diese Praxis nicht, und so musste man hier doch wieder auf das gute alte Münzgeld bestehen. Allerdings muss man auch sagen, dass viele ländlichen Gebiete eher den Tauschhandel bevorzugten.
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon KhornedBeef » Donnerstag 28. September 2017, 17:04

Spannende Idee. Ich persönlich bin noch nicht sicher, ob mir da zuviel Moderne mit ins Setting kommt. Vielleicht fehlt aber auch nur ein imperialer Kniff... wer sind denn sonst diejenigen, die mit großen Geldsummen hantieren? Handelshäuser? Die Militärkasse? Der Kaiser
Vielleicht könnten die Zwerge das ursprüngliche für einen Zusammenschluß von Gilden gemacht haben, der Kaiserhof zog mit eigener Währung nach, usw. und jetzt gibt es einen unterschwelligen Währungskrieg.
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon Seelenschmied » Donnerstag 28. September 2017, 18:14

Die Marienburger! Wenn einer Geld hat, dann die. Wenn ich mich noch recht erinnere haben die einem der Imperatoren Geld geliehen und er wollte es nicht zurück zahlen und dann gabs Krieg und danach waren sie Freistadt oder so irgendwie?
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon obaobaboss » Freitag 29. September 2017, 19:44

Fast, sie haben sich quasi bei den bereits vorhandenen Geldproblemen des Imperators Dieter vom Imperium losgekauft (um noch reicher zu werden). Das führte auch zu seinem erzwungenen Rücktritt, aber Marienburg konnte von keinen folgenden Imperator wieder ins Imperium gezwungen werden.
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Björn
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon Björn » Samstag 30. September 2017, 10:49

Ja, die Marienburger genießen in meinen Runden immer ein recht hohes Ansehen. Ich vergleiche sie immer mit der Hanse oder den Fuggern. :)
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon obaobaboss » Samstag 30. September 2017, 11:43

Von hohem Ansehen kann man bei meiner alten Runde nicht sprechen, viel mehr eine regelrechte Abneigung, weil Marienburger sie so oft übers Ohr gehaut haben und für Profitgründe in unangenehme Situationen brachten ^^.

Zusätzlich denken meine Imperiumstreuen natürlich, dass die zurück zum Thron sollten.
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Re: Traglast von Münzen

Beitragvon Bobby » Donnerstag 5. Oktober 2017, 10:01

Björn hat geschrieben:Hallo Nörgelnöcker und willkommen im Forum ;)

Für Geld bzw. Gold, habe ich auch gerne mal "Wertbriefe" eingeführt, welche man in Banken (Zwerge) des gesamten Landes eben gegen Hartgeld eintauschen konnte. Diese Wertbriefe waren durch diverse Sicherheitsmaßnahmen geschützt und es waren überwiegend Zwerge, die diese Wertbriefe in einem speziellen Verfahren herstellen und entschlüsseln konnten. So bekam jeder Kunde ein Passwort, welches vom Hersteller des Briefs auf diesen geschrieben wurde. Natürlich in speziell dafür erfundenen Zeichen. :D

Hatten meine Spieler also so einen Brief mit 35 Karls als Wert, konnten sie diesen in jeder größeren Stadt einlösen. Dann haben sie sich 20 Karls geben lassen und einen neuen Wertbrief mit 14 Karls Gegenwert bekommen (1 Karl wurde als Bearbeitungsgebühr fällig). Das hatte zwei gute Gründe: 1. Bei einem Überfall bzw. Raub konnte der Dieb mit dem Brief nichts anfangen, da er das Kennwort nicht kannte und 2. musste man sich nicht mit Hunderten von Münzen abplagen. Der Nachteil: In ländlichen Gebieten kannte man diese Praxis nicht, und so musste man hier doch wieder auf das gute alte Münzgeld bestehen. Allerdings muss man auch sagen, dass viele ländlichen Gebiete eher den Tauschhandel bevorzugten.


Coole Idee. Das Konzept übernehme ich ggf. in meine Runde.

Dürfte ich das auch in meine Überarbeitung einbauen? Die ist non-commercial, versteht sich.
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