"Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

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Seelenschmied
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Seelenschmied » Freitag 7. März 2014, 11:42

Athair hat geschrieben:Klingt gut. Wir können ja hier erst mal sammeln (und wenn genug Beiträge zusammenkommen, können die aus dem Thema "Altdorfer Nachrichten" rausgelöst werden).

Name? Rubriken?
Wer fühlt sich für was verantwortlich?


Gestalten kann ich sowas leider nicht professionell, aber schreiben kann ich gerne was wenn mir etwas einfällt. Samstag startet ja endlich meien Gruppe und ich darf nen Zwerg spielen *froifroifroirumhüpf*
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Björn » Mittwoch 16. April 2014, 06:19

SONDERBLATT 3, passend zum gestrigen Abend :mrgreen:

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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Gartein » Mittwoch 16. April 2014, 08:31

Habt ihr doch wieder Warhammer gespielt :)
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Björn
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Björn » Mittwoch 16. April 2014, 10:23

Es ist die andere Warhammergruppe die ich noch habe. Die mit der Dämonologin und dem Chaoszwerg.... ähem.... Slayer :mrgreen:

Mit meiner "alten" Warhammergruppe spiele ich derzeit RuneQuest / Conan. Hier mal ein kleiner Einblick vom letzten Abenteuer:



Hier erstmal eine schnelle Charakterbeschreibung:


Tim spielt Kester, einen aquilonischen Krieger, der um die Hüften etwas Fett angesetzt hat. Eigentlich hat er ne Wampe :D . Er ist kahl und eine riesige Narbe ziert seinen Schädel. Seine Waffe ist ein Zweihänder.
Kathrin spielt Titus, einen jungen, aus Aquilonien stammenden Muskelprotz mit schiefen Zähnen :D . Absolut unpassend zum Körperbau, benutzt er zwei Kurzschwerter und trägt einen vollen Ringpanzer.
Ninu spielt Neffri, einen Dieb aus Zingara. Er ist klein aber wendig. Seine Waffe ist der Rapier in der einen und der Fechtdolch in der anderen Hand. Schnell und tödlich.





Kapitel 1: "Durch die Wüste"

Neffri, Titus und Kester reisen, in einem überdachten Händlerkarren durch die Wüste. Zwei Kamele ziehen den großen und schweren Karren, während ihr lahmendes Pferd langsam hinterhertrottet. Die Sonne brennt, keine Vegetation und die Luft ist staubtrocken. So gehen einige Tage ins Land, bis sie landeinwärts einen großen dunklen Haufen entdecken. Neugierig untersuchen sie den Haufen. Schnell stellt sich heraus, dass es sich dabei um einen verwesenden Kadaver eines Mammuts handelt. Allerdings finden sie die Stoßzähne interessant und beginnen, bei bestialischem Gestank, diese abzunehmen. Nach erfolgreicher Ausbeute nehmen sie den Weg wieder auf.

Nach einer Odyssee durch Sand und Wind, bemerken sie schließlich, dass sie nicht mehr nach Westen reisen, sondern eher in den Süden. Eine Berg- und Talfahrt beginnt. Dabei peitscht der Wind und die Sanddünen bewegen sich fast wie lebendige Wesen. An einer Steigung reißt ein Teil des Zuggeschirrs und der Wagen rutscht bergab. Kester und Neffri beginnen mit dem Entladen der Waren. In mühevoller Kleinarbeit, Gegenstand für Gegenstand, wird der Wagen entleert und somit leichter gemacht. Währendessen repariert Titus das Zuggeschirr. Als sie anschließend die Anhöhe genommen haben, die Waren wieder verstaut haben und die Reise fortsetzen wollen, lahmt das Pferd wieder. Kurze Zeit später, entdecken die Abenteurer ein, teils im Sand versunkenes Dorf.
Sie beschließen hier Rast zu machen. Titus nimmt sich der Tiere an, während Kester die Häuser erkundet. Neffri findet einen Brunnen. Einen intakten Brunnen. In den teils stark zerstörten Häusern findet Kester immer mal wieder Kothaufen von einem ihm fremden Tier. Ebenso findet er Knochen von Menschen. In einem Haus entdeckt er in der Ecke eines Raumes einen Helm. Einen turanischen Helm. Gierig nimmt er ihn und setzt ihn sich auf. Sekunden später bemerkt er, dass er im Treibsand feststeckt. Hilfrerufend sinkt Kester langsam immer weiter ab. Neffri hört die Hilfeschreie seines Begleiters und eilt ihm zur Hilfe, aber Kester steckt fest und sinkt immer weiter. Alleine schafft Neffri es nicht und läuft zum Lager zurück um Titus, den Muskelberg, zu holen. Dieser liegt aber, vom gelben Lotus benebelt, im Karren, philosophiert über das Leben und singt fröhlich vor sich hin. Neffri reißt ihn aus dem Zustand und bewegt ihn dazu, mitzukommen. Gemeinsam, wenn auch etwas chaotisch, retten sie schließlich den übergewichtigen Kester aus dieser Misere. Geschockt von der Aktion kann Kester nicht schlafen und übernimmt freiwillig die Nachtwache. Er gerät vom Regen in die Traufe, als er im Dorf Geräusche hört. Er geht ihnen nach und findet nichts. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrfach. Fast wahnsinnig vor Anspannung geht er also zum Lager zurück. Als das Pferd plötzlich loswiehert, bricht Kester vor Schreck fast zusammen. Den Rest der Nacht bleibt er starr und wachsam. Am Morgen gehen Neffri und der geräderte Kester den Geräuschen im Dorf nach. Erfolglos. Sie verlassen das Dorf und reisen weiter auf der Straße nach süden.

Nach einiger Zeit, es vergingen ein paar Stunden auf dem Weg, kann das Pferd nicht mehr. Es bricht zusammen und schnaubt. Neffri hat erbarmen und erlöst es von dem Leiden. Kester und Neffri bauen einen Sonnenschutz und ziehen das tote Tier darunter. Titus beginnt, sehr fachmännisch, das Tier zu zerlegen. Mitten auf der Straße. Danach geht die Reise weiter. Am späten Nachmittag schiebt sich ein Turm in ihr Blickfeld. Ein Turm und mehrere kleine Gebäude, ähnlich der, wie sie im Dorf zuvor gewesen sind. Die Abenteurer steuern den Turm an und untersuchen ihn. Neben einem intakten Schlafraum, entdecken Kester und Neffri einen Haufen verwesender Menschen, samt Ausrüstung. Im obersten Stockwerk fehlt ein Teil der Decke und überall an den massiven Wänden hängen schwere Ketten. Während sich Titus in der Speisekammer mit Melonen und kleinen Fässern Gurken eindeckt, haben Kester und Neffri genug gesehen. Sie wollen nur noch weg. Der Gestank der Leichen treibt ihnen die Tränen in die Augen und lösen mehrfach den Würgereiz aus. Als sie sich wieder auf den Weg machen, werden sie von geflügelten Affen angegriffen. Geflügelte Gorillas trifft die Beschreibung wohl eher. Gut bewaffet und im Umgang mit ihren Waffen geschult, erledigen die Abenteurer die drei geflügelten Gorillas schnell. Als sich am Turm hinter ihnen auch noch ein weißhaariger Mann zeigt, nehmen die drei Abenteurer schnell wieder Fahrt auf. Nichts wie weg ist die Devise.

Wieder auf dem Weg, die Sonne weicht dem Sternenzelt, nähern sich Kester, Neffri und Titus einem Lager der Zuagir. Dank eines Verhandlungspartners, einem jungen Mann aus Zingara namens Alvador, kommen die Abenteurer ohne große Probleme an das Wasser, welches von den Zuagir beansprucht wird. Sie füllen also ihre Wasservorräte wieder auf, verabschieden sich von Alvador und treten die Reise wieder an. Man hegt kein Interesse mit den Zuagir an einem Tisch zu sitzen und ist dankbar für deren "Gastfreundschaft". Ehrlich gesagt hat die Angst sie dazu getrieben den Weg wieder aufzunehmen.

Nach wenigen Stunden, schlagen die Abenteurer ihr Lager am Wegrand auf und rasten.
Neffri, der mit der Nachtwache dran ist, bemerkt, dass sich fünf Reiter aus dem Süden nähern. Sie reiten in die Richtung, in der sich das Zuagirlager befindet, kehren aber bald wieder zurück. Am frühen Morgen, Kester und Titus sind nun auch wieder wach, steht ein ganzes Heer vor ihrem Karren. Alle beritten und hervorragend ausgerüstet. Es scheinen Soldaten aus Ophir zu sein. Ein junger charismatischer Reiter, in Begleitung seines Adjutanten, nähert sich ihrem Karren und beginnt zu plaudern. Er tauscht eine Melone gegen ein neues Paar Sandalen für Neffri. Als er sich freundlich verabschiedet, merkt der Begleiter an, dass die Abenteurer grade die Bekanntschaft des Königs von Ophir gemacht haben. Man erfährt ebenfalls, dass der König offenbar in Shem unterwegs ist um irgendwelche Edelsteine zu finden und die Zuagir nun das nächste Ziel seien.

Tage und Wochen sind die Abenteurer nun auf dem Weg. Sie reisen an zerstörten Dörfern vorbei, lagern mal hier und mal dort, bis sie schließlich langsam die Wüste hinter sich lassen. Der Boden wird fester, Karawanen und Händler kommen ihnen entgegen, die Umgebung wirkt nicht mehr trocken und tot, sondern grün und frisch. Zwar ist es noch immer sehr warm, doch stößt man zunehmend in zivilisiertes Gebiet vor. Dann, nach einer langen Reise durch die Wüste und unzähligen Sonnenbränden und Dehydrierung, erreichen die Abenteurer Kester, Neffri und Titus, samt ihrer zwei Kamele und dem Hängebauchschwein "Klein Kester" eine Stadt. Eine Stadt wäre vielleicht etwas untertrieben. Es ist eine Metropole. Es ist AKBITANA!

Anekdoten des Abends:

Kester meint, er würde aufgrund seines Bauchumfangs nicht weiter in den Treibsand einsacken.

Titus fragt sich, was wohl ein Glas Wasser in der Wüste kostet? Neffri wollte dem ophirischen Soldaten eine Wassermelone für acht Silbermünzen verkaufen...

Titus lacht, im Rausch des Lotus, Neffri aus, der ohne Hose vor ihm steht und Hilfe bei der Rettung Kesters braucht. Die Hose wurde als "Seil" benutzt.

Kester hat bei seiner Rettung immer noch den zu kleinen Helm auf, den er zuvor in der Ecke des Raumes fand.

Titus, im Rausch des Lotus, glaubt, er würde Neffri und Kester singen hören, dabei riefen sie um Hilfe.

Neffri nimmt Titus die Schachtel mit den Lotuspflanzen weg, da er nicht zusehen will, wie dieser sich jeden Tag daran berauscht. Eine Minute später holt Titus ein paar Pflanzen aus der Hosentasche und bietet sie Kester an. Neffri steht murrend daneben.

Neffri und Kester entladen den Wagen in Schwerstarbeit, während der Kräftigste der Gruppe das Zaumzeug flickt.
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Gartein » Mittwoch 16. April 2014, 10:57

Hört sich interessant an. Sehr kahl und lebensfeindlich.
Warum gibt es denn dort so viele leerstehende Dörfer, die aussehen, als ob sie bis vor kurzen bewohnt waren?
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Björn » Mittwoch 16. April 2014, 11:57

Zum Einen sind die Zuagir (ein räuberisches Nomadenvolk) wohl ein oder zwei Mal zu viel durch diese Orte gekommen und zum Anderen halten diese "losen" Häuser den starken Wanderdünen oft nicht stand.
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Björn » Donnerstag 5. Juni 2014, 11:20

Hier die 7. Ausgabe der "Altdorfer Nachrichten". Viel Spaß beim Lesen :D

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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Glorian Underhill » Mittwoch 11. Juni 2014, 00:52

N.K. Romant.
Sehr geil. :)
http://vierzwergeundeinhund.blogspot.com
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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Björn » Donnerstag 16. Oktober 2014, 11:43

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Hier ist nun die 8. Ausgabe der "Altdorfer Nachrichten".


Viel Spaß beim Lesen. :D

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Re: "Altdorfer Nachrichten" Mit gutem Gewissen wissen

Beitragvon Jeras » Sonntag 19. Oktober 2014, 11:55

Sehr cool. Macht Freude das zu lesen :D

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