Zauber vor Kampfbeginn

Alles rund um die Regeln der 3. Edition des WFRSP
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Shadowmaster
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Zauber vor Kampfbeginn

Beitragvon Shadowmaster » Montag 14. Dezember 2015, 18:55

Hallo zusammen!

Wir haben momentan in unserer Gruppe eine kleine Diskussion, auf die ich bisher noch keine Antwort gefunden habe und selbst etwas hin- und hergerissen bin:

Situation:
Es zeichnet sich ein Kampf ab und die Gruppe bereit sich entsprechend vor (Waffen bereitmachen etc).
Nun möchte unser Feuermagier bevor wir in den Kampfmodus wechseln noch Kanalisieren und sein Flammenschwert beschwören, um sich ebenfalls vorzubereiten.

Ich finde die Idee grundsätzlich legitim aber in den Regeln steht ja, dass Magier sowie Priester grundsätzlich mit ihrem Gleichgewicht in einen Kampf starten.

Wenn ich den zeitlichen Ablauf betrachte, dann müsste ich eigentlich sagen:
Eine Kampfrunde geht in etwa 6 Sekunden und das Flammenschwert hat 5 Auflademarker nach dem Beschwören. Somit umgerechnet 30 Sekunden im Storymodus.
D.h. wenn er es beschwört und es dann noch ne Minute dauert bis der Kampf tatsächlich startet, dann wäre es ja wieder weg.
Das gleiche gilt für überschüssige Macht, die sich ja auch pro Runde mit einem Punkt bis zum Gleichgewicht verflüchtigt.

Wie handhabt ihr das in euren Gruppen?

Über Tipps würde ich mich freuen :)
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Re: Zauber vor Kampfbeginn

Beitragvon Zacharias Katzengold » Dienstag 15. Dezember 2015, 19:40

Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Wenn es die Dramaturgie des Spiels fördert, warum sollte man mit einer Stoppuhr daneben stehen, ob das Flammenschwert noch da ist, wenn die gegnerische Meute über einen herfällt?
Die Tiermenschen stürmen auf einen zu und der Magier brüllt ihnen eine Herausforderung entgegen, während er sein Flammenschwert aktiviert um seine Worte zu unterstreichen.
Ich würde zu Gunsten des Spiels die Regelkirche im Dorf lassen.
"Ein Sofa ist die Waffe eines Feiglings"- Gotrek Gurnison

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Re: Zauber vor Kampfbeginn

Beitragvon Seelenschmied » Dienstag 15. Dezember 2015, 22:05

Das sehe ich auch so. Zudem besagen die Regeln nur die Wirkung im Kampf in Runden gemessen. Außerhalb des Kampfes ohne Rundezeit dürfte Konzentration reichen aka ein Zauberwurf zur Aktivierung und eventuell nochmal einer bei massiven Störungen z.B. auslaugender Sprint, Gedrängel in einer Menge, einem rasenden KArren aus dem Weg springen, erster Treffer eingesteckt (keine Ahnung was da die Zauber speziell sagen).
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Re: Zauber vor Kampfbeginn

Beitragvon Shadowmaster » Mittwoch 16. Dezember 2015, 07:17

Danke für die Antworten!

Tendenziell sehe ich es auch so, aber das Problem daran ist da, dass man sich für den Kampfbeginn einen Vorteil verschaffen möchte und das dann evtl ausartet.

"Wenn er kanalisieren darf dann darf ich aber schon in Defensivhaltung sein,"

Und so geht das dann weiter, irgendwann findet jeder ne Aktion die er unbedingt vor der ersten Runde spielen will. Das fördert die Dramaturgie dann nicht mehr.

Ich bin sicher kein Regelfetischist aber ich möchte alle Spieler gleich behandeln und finde es hier schwierig die richtige Grenze zu ziehen was zur Kampfvorbereitung erlaubt ist und was nicht.

Die Regel dass ein Magier immer im Gleichgewicht den Kampf beginnt gibt es ja aus meiner Sicht genau deswegen damit er gleich loszaubern kann. Ich sehe keinen Nachteil wenn er das halt in der ersten Runde macht.
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Re: Zauber vor Kampfbeginn

Beitragvon Seelenschmied » Mittwoch 16. Dezember 2015, 17:25

Mal ganz realistisch: wenn ein Kampf absehbar ist bereite ich mich naturgemäß darauf vor, sprich ich ziehe mein Schwert und den Schild, bereite meine Zauber im Kopf vor oder fange an zu beten und spanne den Bogen. Und laufe nicht wie ein sabbernder Geisteskranker weiter stumpf auf die Tiermenschen zu um dann zu sagen "Och hoppala, der schlägt ja jetzt nach mir, jetzt sollte ich mal was tun. Aber bitte erst mit der Initiative..."

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