Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

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Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon blut_und_glas » Donnerstag 25. Januar 2018, 19:42

Gute Konstitution in diesem Fall einfach ersatzlos streichen? Oder dem Talent stattdessen einen alternativen Effekt geben?

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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon Seelenschmied » Freitag 26. Januar 2018, 20:03

Mach es bedeutend teurer und pro gekauftes Talent absorbiert man einen Schaden mehr.

Auch wenn ich mich frage wie man etwas ohne Lebenspunkte spielen will wenn es darum geht etwas / jemanden zu töten...
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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon blut_und_glas » Freitag 26. Januar 2018, 20:30

Mehr Schaden abzuziehen hatte ich überlegt, kommt mir aber potentiell als wesentlich machtvoller vor (selbst mit Lebenspunkten wäre das die deutlich attraktivere Variante) und unterhöhlt so natürlich ein bisschen den Kerneffekt (mithin Sinn und Zweck) davon, überhaupt die Lebenspunkte zu streichen...

Gerade wenn es ums Töten und getötet Werden geht, ist die Abwesenheit von Lebenspunkten eine Schärfung des Themas. Denn ohne Lebenspunkte geht es offensichtlich direkt an den kritischen Schaden, der fürs Töten (und getötet Werden) das eigentlich interessante darstellt.

"Realistisch" ist es außerdem. :D :P

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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon Chmeee » Freitag 26. Januar 2018, 20:42

Hatte mich schon gefragt, wie du dir das vorstellst.

Man könnte ja bei jedem potenziell tödlichen Treffer einen WI Wurf machen um zu sehen, ob man nicht doch noch überlebt. Jeder Punkt Gute Konstitution könnte den Wurf um +5 erleichtern.
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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon blut_und_glas » Freitag 26. Januar 2018, 21:27

Daraus würde ich dann wohl eher eine situative zusätzliche Reduzierung des Schadens machen (schöner Ansatz aber :) ), also beispielsweise für jeden Erfolgsgrad bei diesem Wurf (der wie vorgeschlagen nur dann fällig wird, wenn der Treffer tödlich wäre), den kritischen Schaden um 1 herabsetzen.

Mit "Überleben" als Effekt des Wurfes käme mir spontan das Verhältnis zwischen den schwersten Treffern zu den marginal weniger schweren (die ja häufig permanente Auswirkungen haben) gestört vor.

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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon Chmeee » Freitag 26. Januar 2018, 22:35

Stimmt, reines Überleben ist ja schliesslich gar nicht zielführend :P

Ich verstehe aber nach wie vor nicht ganz, wie du dir das vorstellst. Trifft dich jemand mit einem Feuerstoss 3x, dann trifft er 2x die selbe Körperstelle und du bist unter Umständen schon tot.

Da dauert ein Spiel nicht gerade lang.
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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon KhornedBeef » Freitag 26. Januar 2018, 23:22

Das Thema ist in etlichen Variationen im Fantasy Flight Games - Forum besprochen worden.
Mehrere Ansätze haben das Inqisitor Skirmish Game adaptiert, wo jede Körperzone mehrere Verwundungsgrade hat, wobei Toughnessbonus als Schwelle funktioniert. Sucht einfach mal in den DH-Hausregelforen.
Und ja, Feuerstöße aus großkalibrigen Waffen töten Menschen. :o
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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon blut_und_glas » Freitag 26. Januar 2018, 23:34

Chmeee hat geschrieben:Ich verstehe aber nach wie vor nicht ganz, wie du dir das vorstellst. Trifft dich jemand mit einem Feuerstoss 3x, dann trifft er 2x die selbe Körperstelle und du bist unter Umständen schon tot.

Da dauert ein Spiel nicht gerade lang.


Ich habe mit der "Realismus"-Nummer nicht angefangen. :D :P

Aber ja, derartig konsequenzenreiche Schadensabwicklung verändert Konflikte beziehungsweise die Sicht auf sie/den Umgang mit ihnen potentiell. Ob und wie genau, hängt dann aber natürlich noch an diversen anderen Faktoren. Ob da nun Fatalismus oder Todesverachtung herauskommen, Vermeidung "fairer" Kämpfe oder von körperlichen Auseinandersetzungen allgemein inklusive höherer Bereitschaft zur Aufgabe oder zum Rückzug, oder etwas ganz anderes.

Und das fatalste Schadenssystem ist das auch noch lange nicht.

(Wobei ich persönlich ohnehin dazu tendiere, einfach wieder das Inquisitor-Schadensmodell zu verwenden. Aber das hat mit dem Thema erst einmal gar nichts zu tun. ;) )

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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon Chmeee » Samstag 27. Januar 2018, 09:36

War mir schon klar, dass das ein Seitenhieb auf mich darstellte :D :up:

Ich finde die Idee auch nicht grundsätzlich schlecht, sondern nur schwierig. Du müsstest als GM im Vorhinein viel mehr über Deckungsmöglichkeiten nachdenken, sorgfältig abwägen, wie stark die Gegner sind etc. Machbar ist es dann aber schon - ausser die Spieler weigern sich zu taktieren. So wie meine Spielergruppe :D

Edit: Davon aber abgesehen würde ich nicht davon ausgehen, dass ein Spiel mit Lebenspunkten unrealistisch ist. Spielt man mit LP, dann geht man einfach davon aus, dass die meisten Treffer keine absoluten Volltreffer sind - sondern Streiftreffer, Fleischwunden etc.
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Re: Warhammer 40.000 ohne Lebenspunkte

Beitragvon blut_und_glas » Samstag 27. Januar 2018, 11:07

KhornedBeef hat geschrieben:Mehrere Ansätze haben das Inqisitor Skirmish Game adaptiert, wo jede Körperzone mehrere Verwundungsgrade hat, wobei Toughnessbonus als Schwelle funktioniert. Sucht einfach mal in den DH-Hausregelforen.


Mich interessiert hier als Frage erst einmal tatsächlich nur ganz konkret der Punkt zur Guten Konstitution, keine anderen Lösungsansätze und Variationen.
Zumal ich wie gesagt im Zweifelsfall tatsächlich selbst wohl wieder Inquisitor verweden würde, so wie ich das vor Erscheinen von Dark Heresy getan habe beziehungsweise wie ich es nach sukzessivem Erscheinen der Black Industries-/Fantasy Flight Games-Spiele mit Bausteinen aus diesen nachgerüstet habe (in meinen Augen nach wie vor die wesentlich interessantere Vorgehensweise, statt andersherum Inquisitor-Bausteine wie das Schadensmodell in die anderen Spiele zu transplantieren).
Aber wie gesagt: Hier interessieren mich an inhaltlicher Fragestellung alternative Effekte für Gute Konstitution.

Chmeee hat geschrieben:Machbar ist es dann aber schon - ausser die Spieler weigern sich zu taktieren. So wie meine Spielergruppe :D


So aufwändig ist die Charaktererschaffung auch nicht. :P

Edit: Davon aber abgesehen würde ich nicht davon ausgehen, dass ein Spiel mit Lebenspunkten unrealistisch ist. Spielt man mit LP, dann geht man einfach davon aus, dass die meisten Treffer keine absoluten Volltreffer sind - sondern Streiftreffer, Fleischwunden etc.


Ja, das ist eine der üblichen Krücken für additive Schadensmodelle. In einem System, das, wie hier, aber Treffer und Qualität des Treffers, sowie Deckung und Ausweichbewegung separat modelliert wird das schon wackeliger, und es lenkt vom Kernpunkt der Addition im besten Fall bloß ab, ohne ihn aber wirklich direkt addressieren zu können.
(Was der eine andere Punkt ist, den ich hier noch gedanklich herumschiebe, ob ich nämlich außer den Lebenspunkten auch die Addition aus dem kritischen Schaden herausnehmen. Einerseits ja, andererseits bläht das mit Folgeänderungen dann eine eigentlich schlanke Lösung so fürchterlich auf.)

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